Der Beweis

Rache der Telearbeiterklasse

HTML5 vs. Flash

April 26th, 2010 by Sixtus

Die ganze Diskussion über Flash und HTML5 in Letzter Zeit finde ich sehr interessant.
Das ganze Apple Umfeld spricht darüber, wichtiger (spezieller) fand ich aber die Medienradiofolge zur Zukunft des Web-Videos mit Philip Banse, Nikolai Longolius und Tim Pritlove. Das ist schon ein bisschen her, jedoch noch halbwegs aktuell.

Bei dem ganzen Getue um Flash und HTML5 fehlt mir ein Aspekt: die Werbung.
Jegliche Diskussion läuft nur darauf hinaus, dass man Videos oder Spiele einbinden, oder realisieren möchte. Das sind zwar keine zu verachtenden Felder, das Geld aber wird mit Werbung geschaufelt.

Jegliche halbwegs schlechte Webseite die nichts von sich hält pflastert sich mit Flashbannern, um einen Epilepsie-fördernden Augenkrebseffekt zu stärken. Jedenfalls fließt dort Geld, und das nicht zu knapp.

Das Status Quo finde ich aber nicht all zu schlecht, man überlege sich, was schlimmer wäre, Werbung aus Flash, so wie jetzt, oder Werbung aus HTML5 mit JavaScript.
Eleganter wäre natürlich die HTML5 Lösung wegen verkürzten Ladezeiten und geringerer Lüftergeräusche. Allerdings gibt es neben dem <video> Tag von HTML5 kein extra <advertisement> Tag.

Das bedeutet eines: Werbung mit HTML5 lässt sich viel schlechter Filtern als Flash. Jeder der versucht einen Adblocker im Gegensatz zu einem Flashblocker zu verwenden merkt, dass das einen riesigen Mehraufwand bedeutet, die Listen aktuell zu halten, es ist einfach ein Stressfaktor mehr.
Flashblocker arbeiten da eher rein mechanisch: “Befindet sich ein Flashelement auf der Webseite? Wenn ja, dann ersetze es durch ein Overlay. Bei klick: Lade das ursprüngliche Flash” Ganz einfach.

Meine Empfehlung: Sagt der Werbeindustrie einfach nichts von HTML5.

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Robotic, my love

April 3rd, 2010 by Sixtus

Ein Roboter der Handtücher falten kann geht seinen Weg durch das Internet..


Direktlink zum Video auf Youtube

Dieses Video finde ich aus zwei Gründen sehr interessant:

Einerseits ist Handtuchfalten eine so simple Aufgabe für den Mensch, funktioniert ohne groß nachzudenken. Offensichtlich ist das in der Robotik nicht der Fall. Wenn eine Maschine mit einer Rechenkraft von der eines modernen Computers erst jetzt in der Lage ist Handtücher selbstständig zu falten, nicht wie bei Fließbandrobotern die die Arbeitsschritte fest eingebaut haben, stehen wir also nach wie vor am Anfang der Entwicklung. Und das im 21. Jahrhundert, nach knapp 100 Jahren Roboter in Wissenschaft, Literatur, Film Funk und Fernsehen (Asimov, Stanisław Lem, Metropolis), der ganzen Bewegung der künstlichen Inteligenz (Roboter-Fußball) und des praktischen Einsatzes von Robotern in der Industrie und dem Militär…

Der zweite Aspekt warum das Video mich so beeindruckt ist Form, wie der Roboter die Bewegungen ausführt. Ruckartig, schnell, abgehackt, mit vielen Pausen. Alles andere als menschlich, obwohl er äußerlich so aussieht, zwei Arme, ein Kopf und so… Sieht wirklich süß aus finde ich, gerade weil sie so künstlich und unbeholfen sind. Schon alleine wie er seine Arme bewegen kann ist mehr als unmenschlich. Ist wohl wieder ein guter Stoff für die Medien, könnten an dem typischen Roboter-Image noch ein bisschen feilen, damit alles noch ein bisschen realistischer wird. Selbst Wall-E hat sich nicht so unbeholfen bewegt wie dieser Roboter.

Das beste an dem Projekt ist sowieso, dass alles Open Source veröffentlicht wurde. Gut so!

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