HTML5 vs. Flash
Die ganze Diskussion über Flash und HTML5 in Letzter Zeit finde ich sehr interessant.
Das ganze Apple Umfeld spricht darüber, wichtiger (spezieller) fand ich aber die Medienradiofolge zur Zukunft des Web-Videos mit Philip Banse, Nikolai Longolius und Tim Pritlove. Das ist schon ein bisschen her, jedoch noch halbwegs aktuell.
Bei dem ganzen Getue um Flash und HTML5 fehlt mir ein Aspekt: die Werbung.
Jegliche Diskussion läuft nur darauf hinaus, dass man Videos oder Spiele einbinden, oder realisieren möchte. Das sind zwar keine zu verachtenden Felder, das Geld aber wird mit Werbung geschaufelt.
Jegliche halbwegs schlechte Webseite die nichts von sich hält pflastert sich mit Flashbannern, um einen Epilepsie-fördernden Augenkrebseffekt zu stärken. Jedenfalls fließt dort Geld, und das nicht zu knapp.
Das Status Quo finde ich aber nicht all zu schlecht, man überlege sich, was schlimmer wäre, Werbung aus Flash, so wie jetzt, oder Werbung aus HTML5 mit JavaScript.
Eleganter wäre natürlich die HTML5 Lösung wegen verkürzten Ladezeiten und geringerer Lüftergeräusche. Allerdings gibt es neben dem <video> Tag von HTML5 kein extra <advertisement> Tag.
Das bedeutet eines: Werbung mit HTML5 lässt sich viel schlechter Filtern als Flash. Jeder der versucht einen Adblocker im Gegensatz zu einem Flashblocker zu verwenden merkt, dass das einen riesigen Mehraufwand bedeutet, die Listen aktuell zu halten, es ist einfach ein Stressfaktor mehr.
Flashblocker arbeiten da eher rein mechanisch: “Befindet sich ein Flashelement auf der Webseite? Wenn ja, dann ersetze es durch ein Overlay. Bei klick: Lade das ursprüngliche Flash” Ganz einfach.
Meine Empfehlung: Sagt der Werbeindustrie einfach nichts von HTML5.