Feuchtgebiete – Buchrezension

Feuchtgebiete, seit langem der 1. Platz bei den Bestsellern auf Amazon, noch länger heiß in den Medien diskutiert.
Ich hab es mal gelesen.
Doch was fällt bei Charlotte Roches Debutroman auf?
Es ist das, was sich hinter all den noch so widerlichen Fakten versteckt, alles das, was auf diese markanten Details immer hinführt: Das mangelnde Grundgerüst.
Ich finde, dass Roche unübertroffene Vergleiche zu den ekligen Fakten zieht, die wunderbar skurril, wenn nicht sogar sureal wirken, jedoch mangelt es sehr stark an dem, was dazwischen kommt, die Hinführung, die eigentliche Story der Romanfigur Helen und an den Hintergründen, an dem warum, an dem Hintergründen, die eigentliche Geschichte fehlt.
Somit ist wieder bewiesen, dass sich nicht Qualität verkauft, es verkaufen sich blendend Tabubrüche und Dinge die niedere Instinkte anregen. Irgendwie traurig.
What’s next? Wird Roche das selbe Thema noch einmal ausschlachten? Wird sie noch intimer? Oder wird sie sich wandeln? Wünschen würde ich es ihr!
Glück auf!
June 17th, 2008 at 5:36
ich fand es belanglos und langweilig. ich habe nicht die geringste ahnung, warum sich alle welt so darüber aufregt.
June 17th, 2008 at 20:41
Ich habe nur mal einen Bericht im Stern angelesen. Wenn ich mich recht erinnere handelte das Buch hauptsächlich von Themen wie Achselbehaarung und dem Sich-Gehen-Lassen von Frauen?
Der Tenor scheint jedoch überall gleich: Zeitverschwendung.