Computer games don’t affect kids
Computer games don’t affect kids:
I mean if Pac Man affected us as kids, we’d all be running around in darkened rooms, munching pills and listening to repetitive music.
Marcus Brigstocke
Echt jetzt?
Computer games don’t affect kids:
I mean if Pac Man affected us as kids, we’d all be running around in darkened rooms, munching pills and listening to repetitive music.
Marcus Brigstocke
Echt jetzt?
LineRider – It’s a Etch a Sketch for the Youtube Generation
So gut wie dieser Herr hier habe ich es noch nicht hinbekommen:
Ich hab mich nun dazu entschlossen ein kleines Review über das Tanz und Folk Festival Rudolstadt 2007 zu schreiben
Vorab: Die Wikipedia meint dazu:
Das TFF.Rudolstadt (…) ist das größte Folk-Festival Deutschlands und findet jährlich in Rudolstadt/Thüringen am ersten (vollständigen) Juli-Wochenende statt. Zugleich ist das TFF eines der bedeutendsten und größten Folkfestivals Europas, neben den Festivals im schwedischen Falun und dem musikalisch breiter gefassten Paléo Festival Nyon in der Schweiz. Durchschnittlich kommen an dem Juli-Wochenende 60.000 Zuschauer, um über 100 Bands bei 250 Auftritten auf mehr als 20 Bühnen zu hören. Die Bühnen sind in der Altstadt, im benachbarten Heinepark und auf dem Gelände der Heidecksburg aufgebaut, die sich über der Stadt erhebt.
Generell:
Mein Gesamteindruck vom TFF ist sehr positiv, auch wenn ich mit sehr gemischten Gefühlen losgefahren bin: “Was will ich denn bitte mit Folk, und vor allen Dingen mit Tanz?”
Es ist wohl eher ein Festival für World Music, bei dem man eine Menge neuer Bands und noch mehr neue Musik entdecken kann. Für meinen Teil habe ich mindestens drei neue Bands für mich entdeckt, die genau meinen Geschmack treffen.
Stimmung:
Die Stimmung ist generell sehr friedlich war, die Organisation ist perfekt, keine Band hat irgendwie stark verspätet begonnen, Einlasskontrollen waren entspannt und alles hat irgendwie zusammengepasst.
Überwältigend war die schiere Anzahl an Bühnen, Floors und Stages, bequeme Schuhe sind Pfilcht.
Was ich gehört habe:
Die Bands in chronologischer Reihenfolge:
● Als erstes ging es zu Irie Révoltés, eine deutsch-französische Reggaeband aus Heidelberg. Schöne fette Dancehall Sounds die einfach in die Beine gehen, und für gute Stimmung sorgen..
Irie Révoltés – Webseite, Myspace.
● Danach: Watcha Clan! Eine vier Mann Band aus Marseille die ein Gewitter aus Jungle, Dub, Reggae und arabischen Elementen auf die Zuhörer los lässt und so einen ungewohnten Sound erzeugt, dass man nur noch am Staunen ist. Leider kam ich ein bisschen zu spät, musste erst durch die ganze Stadt laufen. Ich habe das Gefühl, dass sie auf einer kleinen Stereoanlage lange nicht so wirken wie sie es Live tun.. Wenn sich die Gelegenheit bietet diese Band wieder Live zu sehen – Ich geh hin!!!
Watcha Clan – Webseite, Myspace.
● K’naan – vier somalische Musiker, die jeder für sich schon klasse sind.. Rap, begleitet durche eine Trommel, manchmal mit Gitarre. An Momenten an denen es richtig abging gabs dann Samles vom Laptop (iBook G4) . Es standen aber immer eher die Stimmen im Vordergrund, auf denen alles aufbaute. Alles verpackt in tiefsinnigen lyrischen Texte ist man beim Tanzen noch mit Nachdenken beschäftigt…
K’naan – Webseite.
● Den Abend hab ich dann noch mit Balkan Beat Box ausklingen lassen.. Reggae, Ska, Dub, und Volksweisen aus dem Balkan in einer Band vereint.. Die Menge: am Toben!! Ein super Konzert, die Band kann ich jedem empfehlen.
Balkan Beat Box – Webseite.
● Am Samstag gabs zum Frühstück etwas was man nicht all Tage erlebt: Alamaailman Vasarat! Sechs Finnen, mit dem schrägsten Bandkonzept bis dato: 2 Chellis, eine Klarinette, eine Posaune, ein Schlagzeuger, ein Keyboarder. Die Band selbst beschreibt ihre Musik als “Ethno Brass Punk”. Name ist hier Programm, der Bandname lässt sich in ‘Hämmer der Unterwelt’ übersetzen. Die waren so klasse, da musste ich am Sonntag gleich nochmal hin!
Alamaailman Vasarat – Webseite.
● Danach: Analogue Birds. Angeblich hätten die fett elektrisch und experimentell rüberkommen sollen, leider hat es meinen Geschmack nicht getroffen (über Geschmäcker lässt sich streiten…). Ein Bass, ein Schlagzeug und ein Didgeridoo.. In meinen Ohren klangen die meisten Lieder sehr ähnlich.
Analogue Birds – Webseite, Myspace.
● Blackfire – Einfacher Gitarrenrock dreier indianischer Geschwister.. Leider war der Mann am Mischpult offensichtlich schwerhörig, bei jedem Schlag des Drummers auf die Becken dachte man, dass einem das Trommelfell reißt, es war so richtig schlecht ausgemischt, leider.. Deswegen hielt ich es in dem Zelt auch nur so fünf bis zehn Minuten aus..
Blackfire – Webseite.
● Der Abend wird mit der Oki Dub Ainu Band abgerundet. Vier Japaner, davon ein Drummer, ein Bassist, und die anderen beiden hatten ein traditionelles Instrument aus Nordjapan dabei, den Tonkori. Ein Instrument mit drei bis fünf Saiten, ohne Bünde, das beim spielen Obertöne erzeugt. Dies erzeugte eine Atmosphäre die echt einzigartig klang.. Die zwei Zugaben die sie spielen mussten sprechen für sie!
Oki Dub Ainu Band – Webseite.
● Sonntag: Reggae zum Früstück! Vorsicht Stufe lässt den Tag mit Ska Rhytmen, Funk und Groove angehen. Super, genau das was man zu diesem Zeitpunkt gebracht hat.
Vorsicht Stufe – Webseite, Myspace.
● Eher zufällig bin ich dann im Theater gelandet, in dem Geoff Berner alleine mit seinem Schifferklavier aufgetreten ist. Geoff Berner stammt aus Kanada, wurde jüdisch erzogen, und schafft es durch seine schräge Sicht auf die Welt und einem sehr sarkastischen Humor wunderbare Lieder zu erschaffen. Seiner Meinung nach sind sie “betrunken, dreckig, politisch und leidenschaftlich”, ich habe sie sehr gemocht..
Geoff Berner – Webseite. Sein Newsletter ist auch ganz lesenswert.
● Den Sonntag hab ich dann mit dem zweiten mal Alamaailman Vasarat abgerundet, Details siehe oben!
Fazit:
Wer sich vom Namen ‘Tanz und Folk Festival’ nicht abschrecken lässt, bekommt die Möglichkeit ein Wochenende lang neue Musik und Bands zu entdecken, die wirklich gut und noch unbekannt ist. Das ist es, was dieses Festival ausmacht! Ich würde da auf jeden Fall gerne wieder hinfahren, wenn jemand Lust drauf hat, man könnte ja auch als Gemeinschaft hinfahren!